Wittmoor 2008
Es war früh diesen Tages, die Uhr hatte gerade mal 5 geschlagen, als wir das Auto mit unserer Ausrüstung verließen. Das schwache Licht der Straßenbeleuchtung begleitet uns nur kurz, als wir das Wittmoor im Norden Hamburgs betraten. Am schwachen Saum des Weges, der uns in dieser Finsternis begleitete, orientierten wir uns dann weiter ins Moor hinein. Wir waren froh, mit montiertem Gerät uns über das erste Motiv her zu machen. Es sollte das Sternenlicht sein, welches uns als erstes reizte. Allerdings war es auch das einzige, was auf sich Aufmerksam machte. Doch die Lichtschwäche unserer Objektive sollte uns ein Strich durch die Rechnung machen. Luna tat das Seinige, wer kann schon sauber nachführen …
Aber …. die Hoffnung sollte aus dem Osten kommen, die Sonne schickte sich an, ihr Tagwerk zu verrichten. Dies sind sehr dankbare Momente, wenn der Altweibersommer, ja elfengleich, seine Spuren hinterlässt. Die Frische des Tages ließ uns sehr eifrig werden.
Nicht nur die unzähligen Tautropfen, sondern auch die aufgehende Sonne ließen uns oft den Auslöser betätigen.So pirschten wir durch Unterholz und wichen den großen Pfützen aus. Über Stock und Stein schlängelten wir uns durch das Naturschutzgebiet.
Ein Birkenwäldchen, der Moorsee, abgestorbene Bäume, Spinnweben, einen fast vergessener Fahrzeugpark und immer wieder die Sonne waren nur einige der vielen Motive, die zahlreich abgebildet worden sind. Aber schaut selber ....
